Albumcover

Eine Liebe nicht weniger tief

Das Debut-Album! Traumhafter Folk mit neun phantastischen Geschichten, die den Hörer zum Eintauchen in andere Welten einladen. Meisterhaft erzählt von ASP-Mastermind Asp Spreng.

Neuigkeiten

Herumor. Es gibt ein Datum!

Liebe Freunde des musikalischen Geschichtenerzählens!

Am 20. November erscheint das lange, lange erwartete
Herumor-Debut-Album
„Eine Liebe nicht weniger tief“. 


Und heute möchte ich verraten, wie die so genannte Tracklist des Albums aussehen wird. Die darauf enthaltenen Lieder/Geschichten werden die folgenden sein:

Zwielichtgestalten
Der Knochenmann, das Vöglein und die Nymphe
Rüstzeug
Die Ballade vom „Treuen Troll“
Windrad
Nie am Tage
Achte meiner Liebe nicht
Schneekönigin, wohin
Happy End für alte Knochen

Einige davon kennt ihr bereits von lange verklungenen Konzertabenden oder von der Zwielichtgeschichten-Buchreihe.

Für das Album wurden alle Songs, die in den vergangenen Jahren erschienen sind, mit viel Fingerspitzen- und Zartgefühl neu gemischt und gemastert. Denn natürlich müssen sie alle wie aus einem Guss klingen, wenn sie zusammen ein Album ergeben sollen. Patrick Damiani hat diese schwierige Aufgabe perfekt gemeistert, muss ich sagen. Auch denke ich, dass diejenigen, die bereits die alten Versionen besitzen, mit den neuen Mixen ihre Freude haben werden. Neue Details sind zu entdecken.

Das Album wird übrigens als CD, Kauf-Download und Doppel-LP erscheinen. Für die Schallplatte haben wir ein spezielles Vinyl-Mastering erstellen lassen.

Weitere Infos in Kürze!

Asp


Über Herumor

Willkommen

in einer Welt, in der vieles vertraut anmutet und dennoch etwas anders ist. Einiges wird dir hier bekannt vorkommen, dafür sorgen, dass du dich schnell zu Hause fühlen kannst. Der Klang ist fremdartig und doch fast wie ein Lieblingskleidungsstück, in das du schlüpfst, um dich auf die Reise zu machen …

Herumor ist das zweite musikalische Projekt von Asp Spreng. An dieser Stelle möge erlaubt sein, aus dem offiziellen Pressetext zum ersten Herumor-Album zu zitieren:

„Viele Jahre mussten die Fans auf dieses Werk warten, denn Geschichtenerzähler Asp Spreng (ASP) ließ sich Zeit mit dem ersten Album seines Story-Folk-Projektes Herumor.

Nicht nur musikalisch zeigt sich der Songwriter von einer anderen Seite, sondern auch weniger dunkel und im Schauerroman verhaftet als bei seiner anderen Band. Herumor bewegt sich im Zwielicht, der Dämmerung und dem impressionistischen Fleckenspiel von ewigen Wäldern und geheimnisvollen Anderswelten. Hier geben weniger die vertrackt-verschachtelten Erzählzyklen den Ton an, vielmehr bekommt man mit jedem einzelnen Lied die perfekte musikalische Phantastik-Kurzgeschichte. Der Hörer erfreut sich dabei an Erzählungen von Elfen, Trollen, Nymphen, durch die Wälder streifenden, geheimnisvollen Knochenmännern und allerlei anderen Fabelwesen. Doch auch für knisternd-erotische Romantik und für tragische Liebesgeschichten ist genug Platz auf „Eine Liebe nicht weniger tief“: emotional, geheimnisvoll, aber nie die Kitschgrenze überschreitend.

Das Ziel sei, so Mastermind Asp, dem Hörer mit jedem einzelnen Song eine kleine, intensive Reise zu bieten, ein mentales Kurzabenteuer, um dem Alltag zu entfliehen und durch diesen Miniatururlaub gestärkt dem täglichen Einerlei zu begegnen.“

Ob das klappt? Nun, du bist jederzeit herzlich dazu eingeladen, es auszuprobieren …

Aus dem Booklet des Debut-Albums

Lieber Zwielichtgeschichten-Freund,

EINE LIEBE NICHT WENIGER TIEF ist ein Album, das über äußerst verschlungene Pfade zu seiner Veröffentlichung gelangte. Einer im Zwielicht geborenen, scheuen Kreatur gleich bewegte es sich mit tarnfarbenem Fell oder Federn, dies konnte man bei den flüchtigen Blicken, die man über die Jahre auf seine vorbeihuschende Silhouette werfen durfte, nicht genau bestimmen, durch die Ewigwälder eines nur wenigen Reisenden bekannten Reiches.

Hätte man es zu fangen versucht, es wäre einem nicht gelungen – es sei denn, das Wesen wäre bereit gewesen, sich fangen zu lassen. Man durfte ihm nicht nachstellen, es nicht zu sehr locken, nicht einmal zu sehr an es denken, denn kaum spürte es, dass man sein Bewusstsein zu intensiv um seine zarte Gestalt webte, schien es sich bedrängt zu fühlen und zog sich wieder zurück. Das Einzige, was blieb, war, sich selbst an den Ewigwald anzupassen, sich selbst zur Kreatur des Zwielichts zu machen und zu warten, bis es bereit war, einen als würdig einzustufen, als vertrauensvoll. Und so etwas dauert, kann ich dir sagen, ganz gleich wie sehr man sich bemüht.

In diesem Fall dauerte es insgesamt über sechs Jahre, in denen die Geschichten für diese Sammlung zusammengetragen wurden. Über ein Jahrzehnt sogar, nimmt man den Text der mittlerweile neu vertonten „Schneekönigin“ als Ausgangspunkt. Würde ich mir bei meinem Rock-Projekt ASP so viel Zeit lassen mit dem Erzählen, dann stünde ich nun vor der Veröffentlichung des Longplayers Nummer vier und hätte nicht über ein Dutzend Werke, manche davon in Doppelalbum-Länge. Aber bei HERUMOR geht alles etwas weniger rasch voran, lässt sich durch das Uhrenticken, welches unbarmherzig Zeit in Scheiben schneidet, weniger treiben. Ich liebe die Arbeit für ASP, und für die Geschichten von HERUMOR empfinde ich eine Liebe nicht weniger tief.

Viele der Verse haben also schon einige Jährchen auf dem geplagten Buckel und so manche Erzählabende oder Märchenstunden hinter sich. Einige erblickten nach und nach das Licht der Welt in Begleitung grandios gezeichneter Bilderbücher (Dank an die talentierten Illustratoren, mit denen zusammenzuarbeiten ich die Ehre hatte und habe).

Für mich haben diese Erzählungen über die Jahre in keiner Weise an Faszination verloren, und ich kehre immer wieder gerne zu ihnen zurück, denn sie sind für mich Reisen zu meinen Lieblingsorten, meine Ferien im Zwielicht des Ewigwaldes, und wie bei allen meinen Geschichten – den musikalischen und unvertonten gleichermaßen – versuche ich beim Pflücken dieser sagenhaften Gedichte aus dem flimmernden Licht der Dämmerung auch mein eigenes tiefstes Inneres zu berühren. Diese Stücke sind also genauso für mich wie für dich. Bitte behandle sie genauso gut, wie ich es tue, und bitte genieße sie genauso sehr, wie ich es tue.

Dafür danke ich von ganzem Herzen und werde mich bemühen, neue Geschichten zu sammeln, selbst wenn es wieder fast ein Jahrzehnt dauern sollte, bis sie zu einem Album zusammengefasst werden können.

Asp

Meine geschätzten musikalischen Mitstreiter und Gäste

Patrick Damiani
Gitarre, Bass, Schlagzeug, Perkussion, Programming, Background-Gesang, Cello, Hammond, Harmonium, Produktion und Arrangements sowie Abmischung
Andreas „Tossi“ Groß
Background-Gesang
Nikos Mavridis
Violine und Harmonium
Thomas Zöller
Great Highland Bagpipe, Scottish Smallpipes, Borderpipe, Low Whistle, Tin Whistle und Concertina
Tim Ströble
Cello
Holger Much
Flöte